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Diplomfeier 2018 – Bewusstseinswandel durch Achtsamkeit


Am 30.06.2018 feierten im B12 in Chur 45 Diplomandinnen und Diplomanden der MPA Berufs- und Handelsschule Buchs den erfolgreichen Berufsabschluss resp. Abschluss der berufsbegleitenden Weiterbildung.

Von den insgesamt 45 jungen Frauen und Männern erhielten 20 Diplomandinnen das staatlich anerkannte Fähigkeitszeugnis für Medizinische Praxisassistentinnen und 14 Diplomandinnen und Diplomanden das ebenfalls staatlich anerkannte Fähigkeitszeugnis für Kaufleute Schulprofil  B+E. 5 Damen erhielten nach 1-jähriger berufsbegleitender Weiterbildung das Diplom „Medizinische Sekretärin H+“ und 6 das Diplom „Arztsekretärin“.

 Die Direktorin Frau Irène Büsser beglückwünschte die Diplomandinnen und Diplomanden zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Sie freute sich besonders über den 100%-Prüfungserfolg und über die Höchstnote von

5.4 im Lehrgang 15-18 der Medizinischen Praxisassistentinnen sowie über die Höchstnote von 6.0 bei den Arztsekretärinnen.

In ihrer Rede nahm Frau Büsser Bezug auf das seit einigen Jahren immer grösser werdende Interesse an Kursen und Büchern zum Thema „Achtsamkeit“. Das komme u.a. wohl daher, dass viele Menschen aus ihrem gehetzten und flüchtigen Alltag ausbrechen wollen. Es werde immer mehr erwartet und in weniger Zeit müsse immer mehr erreicht und geschafft werden. Die Zeit rinne einem regelrecht durch die Finger. Hinzu komme, dass viele nach wie vor glaubten, dass Multitasking ein Vorteil sei, aber inzwischen wisse man, dass das Erledigen von Aufgaben der Reihe nach am effektivsten sei.

Achtsamkeit bedeute, möglichst im Hier und Jetzt zu sein, und zwar körperlich wie mental. Nicht mit den Gedanken in der Vergangenheit zu verweilen, sich nicht mit Sorgen und Ängsten zu beschäftigen und nicht über die Zukunft nachzudenken, das sei anzustreben. Ein entscheidender Aspekt der Achtsamkeit sei, auf den Moment zu achten, und zwar ohne ihn zu bewerten. Das sei ein Bewusstseinsprozess. Achtsamkeit könne man lernen. Als Beispiel sprach Frau Büsser über ihre Erfahrungen, die sie anlässlich ihrer Teilnahme an der Challange „Jammerfrei werden“ gemacht hat. Dabei wurde 21 Tage auf alles Nörgeln, Kritisieren und Bewerten verzichtet. 21 Tage brauche es, um eine alte Gewohnheit loszuwerden. Es werde nämlich, obwohl wir in einem Land lebten, dass so viele Möglichkeiten biete, viel zu viel gejammert. Jammerfrei werden sei wichtig, denn unsere Gedanken schafften unsere Worte und unsere Worte und Gedanken bestimmten unser Verhalten und unser künftiges Leben. Anstatt zu jammern, könnten wir dankbar sein für alles Kleine und Grosse in unserem Leben.

Frau Büsser wünschte den Diplomandinnen und Diplomanden von Herzen alles Liebe und Gute für die Zukunft. Sie sollten achtsam durchs Leben gehen und möglichst auf Multitasking verzichten, sich dem Jammeritis in ihrer Umgebung entziehen und sich so oft es gehe im Hier und Jetzt aufhalten und das Geschehen mit allen Sinnen geniessen.

Beim anschliessenden Apéro feierten die Diplomandinnen und Diplomanden gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden, ihren Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern und der Lehrerschaft den erfolgreichen Berufsschulabschluss resp. den erfolgreichen Abschluss des Weiterbildungslehrgangs.

Prüfungserfolge 2018

 
 

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